Installation & Einrichtung

In ein paar Minuten läuft alles. Plattform wählen, installieren, ersten Scan starten. Eine Lizenz deckt all deine Geräte ab.

macOS notarisiert

  1. Die .dmg herunterladen und öffnen.
  2. Zieh DeviceShelf in deinen Programme-Ordner.
  3. Öffne es über das Launchpad oder den Programme-Ordner. Es ist von Apple notarisiert und startet einfach — ohne Sicherheitswarnung.

Voraussetzungen: macOS 12 oder neuer (Apple Silicon & Intel). Live-Bandbreite je Gerät braucht erhöhte Rechte — siehe Live-Bandbreite. Alles andere läuft sofort.

Windows

  1. Installer (.exe) herunterladen — x64 für Intel/AMD oder den ARM64-Build für Snapdragon- und Copilot+-PCs.
  2. Ausführen. Windows SmartScreen warnt eventuell, der Herausgeber sei unbekannt (der Build ist unsigniert): auf Weitere Informationen → Trotzdem ausführen klicken.
  3. Dem Installer folgen und DeviceShelf starten.

Für Live-Bandbreite: Npcap installieren. Die Bandbreite je Gerät liest DeviceShelf unter Windows per Paketmitschnitt aus, und dafür braucht es Npcap. Der Installer weist dich darauf hin; du kannst Npcap auch selbst herunterladen und DeviceShelf neu starten. Scan, Ports, Sicherheitsbericht und alles Übrige laufen ohne Npcap.

Mehr dazu: Live-Bandbreite aktivieren.

Linux

DeviceShelf kommt als AppImage (läuft überall, ohne Installation) und als native .deb- und .rpm-Pakete, für x86-64 und ARM64.

Die .deb installieren? Nimm das Terminal, nicht den Doppelklick — unter Ubuntu 24.04 landet eine doppelgeklickte .deb im App Center und kann dort stillschweigend scheitern:

sudo apt install ./DeviceShelf-*.deb

Die ganze Linux-Anleitung (AppImage, .rpm, Mitschnittrechte): Installation unter Linux.

iPhone & Android

DeviceShelf für iPhone und iPad liegt im App Store. Android kommt als direkte APK, die du selbst installierst — einen Google-Play-Eintrag gibt es nicht. Dein Lizenzschlüssel gilt auf Desktop und Mobil, ein Kauf deckt also jedes deiner Geräte ab.

Rund um die Uhr auf einem Server betreiben inklusive

Für durchgehende Überwachung gibt es eine Server-Edition ohne Oberfläche — in Docker, per .deb oder als Windows-Dienst. Richte sie auf die Netze, die rund um die Uhr beobachtet werden sollen. Deine bestehende Lizenz deckt sie ab: derselbe Schlüssel, keine Zusatzkosten.

Neu in 1.5.3: Der Server enthält einen lokalen MCP-Server — verbinde Claude, Cursor oder jeden KI-Agenten und frag in normaler Sprache nach deinem Netzwerk. Anschluss-Anleitung →

Installation, Alarme, Token-Einrichtung und MCP-Anbindung stehen im Server-Leitfaden.

Home Assistant

Die Server-Edition meldet deine Geräte per MQTT an Home Assistant. Home Assistant findet sie von selbst, auf seiner Seite ist also außer der MQTT-Integration und einem Broker nichts zu installieren — kein Add-on, keine eigene Komponente.

  1. Stell sicher, dass in Home Assistant die MQTT-Integration auf deinen Broker zeigt (das Mosquitto-Add-on tut es, jeder externe Broker ebenso).
  2. Öffne im Server-Dashboard Einstellungen → Integrationen → Home Assistant, trag die Broker-Adresse ein (192.168.1.10:1883 genügt) und ergänze Benutzer und Passwort, falls dein Broker sie verlangt.
  3. Hak An Home Assistant senden an und drück auf Verbindung testen. Die Entitäten tauchen innerhalb eines Scan-Intervalls auf.

Jedes exportierte Gerät wird zu einem Home-Assistant-Gerät mit Anwesenheitssensor plus IP und Latenz; Hersteller, Modell, Typ, Betriebssystem und offene Ports hängen als Attribute daran. Daneben stehen Netzwerkzähler und eine Ereignis-Entität, die bei neuen Geräten, bei verschwundenen Geräten und bei frisch geöffneten Ports auslöst — eine Automatisierung kann also darauf reagieren, wenn ein unbekanntes Gerät in dein Netz kommt.

Favoriten und Infrastruktur (Gateway, Router, Switches, Access Points, NAS, Drucker) gehen automatisch raus. Jedes andere Gerät lässt sich in seiner Detailansicht einzeln dazunehmen oder ausschließen.

Deine Lizenz aktivieren

  1. Nach dem Kauf bekommst du einen Lizenzschlüssel per E-Mail.
  2. In der App: Einstellungen → Lizenz, Schlüssel einfügen, auf Aktivieren klicken.
  3. Auf iPhone und Android öffnest du die Lizenz-Mail auf dem Gerät und tippst auf den Aktivierungsknopf — der Rest passiert von selbst.

Kein Konto, keine Online-Prüfung — die Aktivierung läuft offline. Derselbe Schlüssel aktiviert auch all deine anderen Geräte. Mehr dazu: DeviceShelf aktivieren.

Berechtigungen auf einen Blick

FunktionWas sie braucht
Scan, Ports, Sicherheitsbericht, KINichts — läuft überall, sofort
Live-Bandbreite je GerätWindows: Npcap · macOS/Linux: erhöhte Rechte (sudo oder BPF/setcap)
Passives DHCP-FingerprintingErhöhte Rechte unter macOS/Linux · unter Windows nicht verfügbar

Ohne sie läuft die App trotzdem — nur die jeweilige Funktion bleibt aus.

Weitere Hilfe

Anleitungen & Hintergrund